Dienstag, 22. März 2011

Caspar David Friedrich - Grenzen der Zeit

Pi-Haus Freiberg, Burgstraße 19, 09599 Freiberg, Tel. 03731/23470
Pi-onik: der besondere Film jeden Dienstag im Kunsthandwerkerhof

Ein Peter-Schamoni-Film (1986), 84 min. 

Dienstag, 29.3.2011, Beginn 20:30 Uhr


Der Maler Caspar David Friedrich tritt in dem Film von Peter Schamoni überhaupt nicht auf, sondern der Regisseur nähert sich dem Künstler über das Werk und mit Hilfe des Arztes und Philosophen Carl Gustav Carus, der mit Friedrich befreundet war und dessen Genialität erkannte. Intrigen und Arroganz prägen Friedrichs Leben: Weil er die Grenzen  seiner Zeit überschreiten wollte, halten ihn manche für einen Schwärmer, andere sehen ihn als Demagogen. Und wenige erkennen seine Meisterschaft. Die Kritik lobte diesen Film wegen der Nähe zum Werk des Malers ...

Dienstag, 15. März 2011

37 uses for a dead sheep


Pi-Haus Freiberg, Burgstraße 19, 09599 Freiberg, Tel. 03731/23470
Pi-onik: der besondere Film jeden Dienstag im Kunsthandwerkerhof

Ein Ben-Hopkins-Film (2006), 85 min.

 Dienstag, 22.3.2011, Beginn 20:30 Uhr

Die Volksgruppe der Pamir-Kirgisen stammt aus der Pamir-Region in Zentralasien und umfasst heute etwa 2.000 Menschen. Seit 27 Jahren leben die Pamir-Kirgisen im Exil in der Osttürkei, nachdem sie in den letzten 100 Jahren aus dem russischen, dem chinesischen und schließlich dem afghanischen Pamir vertrieben wurden. Der Filmemacher Ben Hopkins besuchte die Pamir-Kirgisen 2005 in ihrem Dorf Ulupamir mit einem englisch-türkischen Filmteam. 37 uses for a dead sheep montiert Interviews, Alltagsleben und nachinszenierte Stummfilmszenen aus ihrer Geschichte zu einem mitreissenden Film über ein einzigartiges Volk, dessen Kultur bis heute zwischen geopolitischen Interessen und Globalisierung lebendig geblieben ist. In der selbstironisch dokumentierten Interaktion zwischen Filmteam und Dorfgemeinschaft entpuppt sich 37 uses for a dead sheep nicht zuletzt als überraschende Komödie über den Prozess des Filmemachens selbst...
 „Im durchaus selbstironischen Spagat zwischen Dokumentation, Abenteuerfilm und Anekdotensammlung gelingt es Hopkins, die lange Migrations- und Vertreibungsgeschichte der Pamir-Kirgisen vor Augen zu führen, wobei er en passant auch das Abenteuer des Filmemachens reflektiert. Die Protagonisten werden darüber zu den Darstellern ihrer eigenen Wirklichkeit. Die Wahrhaftigkeit des Films beruht zu großen Teilen auf dem Witz, der Spielfreude und dem Humor seiner ‚Helden’.“  (Caligari Filmpreis 2006, Jurybegründung)

"So etwas könnte es geben...."

Nach einer längeren "Findungsphase"will sich der Pi-Haus e.V.wieder ins Gespräch bringen.
Für unsere  Angebote verwenden wir den Begriff "Reihen" .
Die Reihe "Das machen wir vom Pi-Punkt aus.. "
soll eine Plattform für Vereine und Initiativen darstellen, die Unterstützungen  für ihre
sozio-kulturellen Akrivitäten benötigen.(Interessenten sind immer gefragt !)
Die Reihe "Das sollt Ihr kennenlernen..."
beinhaltet das Projekt "Steinreich", bei dem Exkursionen zu Fundstellen für Mineralien
durchgeführt werden, mit anschließender Bearbeitung der Steine.
Im Projekt "Kulturzeit"werden Lesungen und Konzerte im kleinen Rahmen veranstaltet.
Auch Reisende können Vorträge und Berichte für einen entsprechenden Personenkreis
anbieten.
Andere Kulturen in Freiberg...
Länder oder Regionen werden von Personen, die in Freiberg leben, vorgestellt.
Ein Kunstwettbewerb, der seinen Höhepunkt im Januar 2012, anläßlich
unseres Stadtjubiläums, findet, wird in diesem Jahr den Verein beschäftigen.

Donnerstag, 10. März 2011

„Walk A Way“, ein Ritual

Jugendliche suchen nach eigenen Antworten...

Was passiert am Ende der Kindheit? Was verändert sich auf dem Weg zum Erwachsen werden – für Jugendliche und für die Eltern? Pubertät ist auch eine Chance... Dem Thema, Möglichkeiten zur Wandlung an Lebensübergängen, widmet sich ein Projekt des Pi-Haus e.V. in diesem Jahr. Innerhalb dessen finden für interessierte Jugendliche und Eltern zwei Infoabende im Pi-Punkt des Pi-Haus e.V. zum Thema „Walk A Way“, einem Ritual am Ende der Kindheit, statt. Schüler aus 2 Freiberger Schulen konnten in den letzten beiden Jahren diese für sie und ihre Familien sehr wichtige Erfahrung machen.

Termine:  21.3.2011 von 19 – 21 Uhr im Pi-Punkt, Burgstraße 19
Ansprechpartner für Fragen: Katja Naumann, Tel. 03731-300253 bzw. 0172-9737174